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20. Mai 2010

Rainer Kiworra verletzt sich im Training - «Ride for Help» um ein Jahr verschoben

Auf die Strasse, um Kinder von der Strasse zu holen, also «ride for help»! Diesen Vorsatz hatte sich Radrennfahrer Rainer Kiworra für dieses Jahre genommen. Deshalb initiierte er anlässlich der geplanten Teilnahme am härtesten Radrennen der Welt, dem «Race Accross America», das Projekt «ride for help». Es sollte nicht soweit kommen, Kiworra verletzte sich schwer.

Im Radtraining wurde Rainer Kiworra von einem Auto übersehen und angefahren. Dabei zog er sich einen Oberschenkelbruch zu, welcher bereits operiert wurde.
Ob der beim Unfall zugezogene Knorpel und Meniskusschaden ebenfalls noch operiert werden muss ist in Abklärung.

Trotz der Verletzung hat Kiworra seine Motivation, das Rennen im Sinne der Guten Sache zu bestreiten, nicht verloren. «Die Verheilung läuft positiv und ich werde schon bald meine erste Trainingsfahrt wieder aufnehmen können», trotzt der Radrennfahrer jeder Resignation und kündigt die Rennteilnahme für 2011 an.

Projekt um ein Jahr verschoben

Die meisten Projektinvestoren haben zugesagt, «ride for help» auch 2011 zu unterstützen. So steht der Charity Fahrt durch Amerika nichts im Wege und «Ride for Help» kann 2011 durchgeführt werden.

Das Projekt «ride for help»

Kiworras Projekt «ride for help» will die Ausstrahlungskraft des härtesten Radrennens der Welt, dem «race across america» (Kurz RAAM), nutzen, um Aufmerksamkeit auf die Strassenkinder dieser Welt zu lenken. Dazu verkauft «ride for help» jeden einzelnen Kilometer der 5‘000 km langen Rennstrecke an Privatpersonen und Firmen. Durch virales Marketing, Medienarbeit und den Einbezug der Kommunikationskanäle der involvierten Firmen werden 5‘000 SchweizerInnen und LiechtensteinerInnen gesucht, die bereit sind, 20 Franken pro Kilometer für notleidende Kinder zu spenden. Mit dem gesammelten Geld wird Kiworra Hilfsprojekte von World Vision unterstützen. «ride for help» soll aber auch ein Pilotprojekt sein, um zukünftig andere Sportler zu motivieren, ihre persönlichen sportlichen Herausforderung in den Dienst einer guten Sache zu stellen.

Eckpfeiler von «ride for help»

Das Projekt «Help! Hilfe für vergessene Kinder» der World Vision Schweiz befreit Kinder in Not aus ihrem unmenschlichen Dasein und bietet einen Ausweg aus den schrecklichen Umständen, in welchen sich immer noch zu viele Kinder befinden.
Das «race across amercia», kurz RAAM, gilt als das härteste Radrennen der Welt und führt auf einer Strecke von ca. 5‘000 Kilometern quer durch die USA.
 

«ride for help» Radrennfahrer Rainer Kiworra

Der Radrennsport und Rainer Kiworra haben sich nicht auf direktem Wege gefunden. Verletzungen und Zufälle führten ihn dann aber doch zu seiner grossen Leidenschaft. Im Alter von 5 Jahren begann Rainer Kiworra, Fussball zu spielen. Über Sichtungslehrgänge des deutschen Fussballbundes hat er als Jugendlicher in verschiedenen Auswahlmannschaften gespielt. Durch einen Arbeitsunfall und den damit verbundenen Rehabilitationstraining bekam er Spass am Training mit schweren Gewichten. Nach 10 Jahren Training verfügte er über ein Körpergewicht von 110 kg (Muskeln). Im Laufe der Jahre bekam er immer mehr Freude am vorher lieber gemiedenen Ausdauertraining und es begann ein schleichender Wechsel vom Krafttraining zum Mountainbiken. Als er im Jahr 1995 zum ersten Mal vom RAAM hörte, konnte er noch nicht glauben und begreifen, dass man so etwas machen will und kann.

Mit steigender Leistungsfähigkeit auf dem Bike wurde sein Wunsch, dieses Rennen zu bestreiten aber immer stärker. Letztes Jahr (2008) konnte er sich diesen Traum im RAAM-Zweierteam erfüllen. Dies bestärkte ihn, seine Fähigkeiten in den Dienst der Kinderhilfe zu stellen um mithelfen zu können, auch anderen Menschen Träume zu erfüllen. Der Familienvater Rainer Kiworra ist liechtensteinischer Staatsbürger und offizieller World Vision Botschafter. Er arbeitet hauptberuflich als Complaint Manager.

Bisherige Plazierungen von Rainer Kiworra an Radrennen:

3. Platz Zahntechniker Europameisterschaft
4. Platz Bern-Bodensee-Bern, Ultradistanz-EM und RAAM Qualifikation (CH)
24h Rollenweltrekord (1345km), 19-20.3.2005 (FL) zu Gunsten von SriLanka Help
10. Platz 24h World Cycle Race in Schötz (CH)
3. Platz 12 Stunden Radmarathon-Hockenheimring (D)
2. Platz Bern-Bodensee-Bern, RAAM Qualifikation (CH)
4. Platz 24 Stunden Rad WM (USA), damit 2. Platz in der Alterskategorie und nochmalige RAAM Qualifikation
3. Platz RAAM Zweiterteam (dadurch wieder Qualifikation für das Solo RAAM)

Das «race across america» RAAM

Das «race across america» (Kurz RAAM) ist ein einmal im Jahr durchgeführtes Radrennen, das von der Westküste der Vereinigten Staaten zur Ostküste führt. Ziel ist es, die vorgegebene Strecke von ca. 5000 km mit einer Gesamthöhendifferenz von über 30’000 Höhenmetern am schnellsten zurückzulegen.

Es gibt keine Etappen, sondern 57 Kontrollstellen, die zu passieren sind. Um das Rennen erfolgreich zu beenden, muss allerdings ein Zeitlimit eingehalten werden. Für Einzelfahrer beträgt dieses Limit 12 Tage und 5 Stunden. Jeder Teilnehmer kann selbst wählen, wann und wo er Schlafpausen einlegen möchte, muss also abwägen zwischen dem Wert zusätzlicher Fahrzeit und der Möglichkeit zur Regeneration durch Schlaf. Die meisten Teilnehmer schlafen täglich nur ca. zwei Stunden. Das RAAM wurde erstmals 1982, damals noch unter dem Namen Great American Bike Race, mit vier Teilnehmern ausgetragen.

Facts zum «race across america» RAAM

Facts zum «race across america» RAAM
• Es werden vier Zeitzonen durchfahren
• Die Strecke für durch 13 US Bundesstaaten
• Distanz 4`862,2 Kilometer, mit ca. 33`000 Höhenmetern
• Höchster Punkt der Strecke ist der LaManga Pass mit ca. 3`200 Metern über n/N Tiefster Punkt in der Mojave Wüste ca. 86 Meter unter n/N
• 2008 waren 28 Solofahrer, 4- 2er, 18- 4er und 8- 8er Teams am Start.
• Bis dato waren mehr Menschen auf dem Mount Everest als insgesamt Fahrer das RAAM beendet haben.
• Weitere Infos zum Race Across America RAAM

Facts zu «ride for help»

• Charity Projekt des Vereins «ride for help» mit Sitz in Mauren.
• Die Spenden kommen vollumfänglich Strassenkinderprojekten von World Vision zugute.
• Spenden kann man per SMS in dem man die Nachricht RIDE sowie den zu spendenden Betrag an die Nummer 339 sendet. Beispiel: Mit der Nachricht RIDE 20 an die Nummer 339 lassen Sie dem Hilfsprojekt CHF 20.00 zukommen.
• Auch über die Webseite www.rideforhelp.li können Sie spenden.

 

Charity Partner

World Vision

Partner

Gemeinde Mauren
Martin's Fahrradshop AG
speedmax.li
Federer Augenoptik AG
GS Food
Moturis RV
W'AMS
Open Interactive
Your Personal Pro
SIL-PROTECT
SuddenRush
Vaude

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